Projekte

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„Barocke Schlösser und Parkanlagen im ehemaligen Ostpreußen – Virtuelle Rekonstruktion und Dokumentation des verlorenen Kulturerbes“

Dieses Projekt wurde von der Leibniz-Gemeinschaft im Dezember 2013 genehmigt. Die beteiligten Projektpartner sind das Herder-Institut in Marburg, das Institut für Raumdarstellung Frankfurt am Main, die Universität Łódź/Polen sowie der Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Greifswald. Ziel des Projektes ist es, aufgrund einer computergestützten Dokumentation zwei im ehemaligen Ostpreußen befindliche, als bauliche Entitäten heute jedoch nahezu vollständig verlorengegangene Schlossanlagen als Bestandteil der Kulturlandschaften Polens, der Russischen Föderation und Litauens virtuell zu rekonstruieren.

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Corpus der Schlösser und Gutshäuser des Ostseeraumes ab 1500. Architektonische und historische Beziehungsgefüge im transnationalen Vergleich (zusammen mit Jana Olschewski):

Ziel des Projekts ist ein Corpus der Schlösser und Gutshäuser des Ostseeraumes, der vergleichbare architektonische und historische Entwicklungen für sämtliche Anrainerstaaten ab 1500 bis in das 20. Jahrhundert aufzeigt. Die zu untersuchenden Objekte werden in einer computergestützten Datenbank nach entsprechenden Kriterien inventarisiert. Die Datierungen, Baubeschreibungen und Innenraumausstattungen sollen für eine Analyse der kunstgeschichtlichen und architekturhistorischen Beziehungen des gesamten Ostseeraums fruchtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird das Material historisch untersucht. Hierbei sollen die Beziehungen zwischen Architektur und der Entwicklung der Gutswirtschaft in den Ostseeterritorien in ihren regionalen Besonderheiten herausgearbeitet werden. Der Vorantrag zu diesem Projekt wurde am 31.01.2013 zusammen mit dem Mitantragsteller Prof. Dr. Michael North bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eingereicht.

Buchprojekt Malerei des 18. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern:

Die seit Sommer 2012 bestehende Forschergruppe an der Universität Greifswald beabsichtigt, die in diesem Gebiet tätigen Maler wie Georg Lisiewski, Balthasar Denner, Jakob Philipp Hackert, Georg David Matthieu zu erforschen. In Form eines Buchprojektes sollen soziologisch und historisch relevante Ergebnisse wie das Hofkünstlertum und die transnationale Identitätsbildung zusammengetragen werden. Hierbei wird eng mit den Staatlichen Museen Schwerin kooperiert, die insbesondere die Museumsbestände in Ludwigslust erforschen.

Buchprojekt Frühneuzeitliche Grabdenkmale in Mecklenburg und Pommern:

Die seit Sommer 2012 bestehende, deutsch-polnische Forschergruppe an der Universität Greifswald beabsichtigt, die vielfältig vorhandenen Objekte zur Sepulkralkultur hinsichtlich ihrer kunsthistorischen und historischen Gehalte zu untersuchen. Die mediale Vielfalt bezieht sich dabei auf steinerne Grabmonumente, auf Epitaphien sowie auf gedruckte Funeralwerke in den nord-östlichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland und den angrenzen Regionen in Polen.