Veranstaltungshinweis: Exkursion zur documenta 14

Die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e. V. führt vom 28. bis 30. Juli 2017 eine Exkursion nach Kassel zur documenta 14 durch. Interessierte finden weiter Hinweise in diesem Dokument und können sich bei der Geschäftsstelle der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft für die Exkursion anmelden.

Wichtiger Hinweis für Studierende des CDFI

 

Die Exkursion kann nicht als Studienleistung anerkannt werden, da sie nicht vom CDFI durchgeführt wird.

Ausfall: Lehrveranstaltungen und Sprechstunde

Wegen Krankheit fallen die Lehrveranstaltungen von Herrn Prof. Dr. Heck diese Woche aus und ebenso seine Sprechstunde am 23.05.2017.

Schlösser und Herrenhäuser – Tagungsband erscheint

Im Oktober 2012 lud das CDFI unter der Leitung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte von Herrn Prof. Dr. Heck zur internationalen Tagung “Schlösser und Gutshäuser in der Ostseeregion. Komponenten einer europäischen Kulturlandschaft.” ein.

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass nun der zugehörige Tagungsband erscheint. Nähere Informationen zum Tagungsband finden Sie auf der Seite des Verlages.

Zusätzliches Lehrangebot

Wir freuen uns darüber, für das laufende Sommersemester folgende zusätzliche Lehrveranstaltung anbieten zu können:

“Der Blick in die Welt. Altniederländische und holländische Malerei in der Berliner Gemäldegalerie.”

Die Veranstaltung wird von Frau Antje Kempe M.A. betreut und als Seminar vor Originalen in der Berliner Gemäldegalerie durchgeführt.

Die Vorbesprechung findet am 12.05.2017 von 14.00 bis 16.00 Uhr im Seminarraum 3, Rubenowstr. 2b statt.

Weiter Informationen zu der Lehrveranstaltung finden Sie im LSF.

Ausstellung: Sven Drühl – Permutation

Am 29. April 2017 findet im Caspar-David-Friedrich-Zentrum um 11.00 Uhr die Eröffnung der Ausstellung “Permutation” des Künstlers Sven Drühl statt.

Die Veranstaltung wird mit einer Begrüßung durch Frau Hannelore Kohl, der Vorsitzenden der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e.V., eröffnet. Anschließend wird Herr Prof. Dr. Kilian Heck, stellvertretender Vorsitzender der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, alle interessierten Gäste in die Ausstellung einführen.

Tagung: Die Danziger Marienkirche. Der Bau und seine Ausstattung im europäischen Kontext.

Vom 11. bis zum 13. Mai findet in Gdańsk eine internationale Tagung zum Bau und der Ausstattung der Danziger Marienkirche statt.

Weitere Informationen können Sie dem Tagungsprogramm entnehmen.

Ausschreibung Postdoc-Stipendium

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen des “THEORIA Kurt von Fritz-Wissenschaftsprogramms zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017-2020” wird am Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald zum 01.06.2017

ein Postdoc-Stipendium

für die Dauer von drei Jahren in der Forschergruppe “Die Malerei der Romantik in Nordeuropa in ihren transkulturellen Bezügen und Rezeptionen” ausgeschrieben.

Erwartet wird die wissenschaftliche Weiterqualifikation als Habilitation. Thematisch soll das Projekt die europäische Freilichtmalerei und ihre Bedeutung im künstlerischen Werkprozess unter besonderer Berücksichtigung der Künstlerkolonie Schwaan behandeln.

Fördervoraussetzungen:

  • Die Promotion soll mit der Bewertung summa cum laude abgeschlossen worden sein.
  • Bereitschaft zur Kooperation mit den anderen Mitgliedern der Forschergruppe.
  • Vorlage eines Exposés von ca. vier bis fünf Seiten als konkretes Forschungsvorhaben plus eines Arbeitsplanes zur Umsetzung des Forschungsprojektes.
  • Der Erstwohnsitz soll in Mecklenburg-Vorpommern liegen. Sollte der Erstwohnsitz zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht in Mecklenburg-Vorpommern liegen, muss dieser in den ersten Projektmonaten dorthin verlegt werden.

Die Universität Greifswald will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen anderer Nationalitäten oder mit Migrationshintergrund begrüßen wir ausdrücklich.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit Lebenslauf, Zeugniskopien, ein Exposé inklusive eines Zeitplans) richten Sie bitte in einer PDF-Datei (max. 10 MB) bis zum 18.04.2017 per E-Mail an:

Prof. Dr. Kilian Heck
Lehrstuhl für Kunstgeschichte
Caspar-David-Friedrich Institut
Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
cdfi.kunst.geschichte@uni-greifswald.de

Telefonische Rückfragen beim Projektleiter sind gerne möglich und können über cdfi.kunst.geschichte@uni-greifswald.de angemeldet werden. Bitte reichen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung ausschließlich Kopien von Zeugnissen und anderen wichtigen Dokumenten ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Ferner können vom Land Mecklenburg-Vorpommern keine Bewerbungskosten übernommen werden.

Ausschreibung Promotionsstipendium

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen des “THEORIA Kurt von Fritz-Wissenschaftsprogramms zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017-2020” wird am Lehrstuhl für Kunstgeschichte des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald zum 01.06.2017

ein Promotionsstipendium

für die Dauer von drei Jahren in der Forschergruppe “Die Malerei der Romantik in Nordeuropa in ihren transkulturellen Bezügen und Rezeptionen” ausgeschrieben. Das Promotionsprojekt soll innerhalb des Bereichs der dänischen Malerei des späten 18. und des 19. Jahrhunderts angesiedelt sein. Dabei soll die Erforschung und wissenschaftliche Bearbeitung der im Pommerschen Landesmuseum Greifswald befindliche Sammlung zur Malerei und Zeichnung der dänischen Romantik (Schenkung Christoph Müller) eine thematische Ausgangsbasis bilden.

Fördervoraussetzungen:

  • Überdurchschnittlicher Hochschulabschluss im Fach Kunstgeschichte (Magister oder Master).
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse. Dänische Sprachkenntnisse sind von Vorteil.
  • Bereitschaft zur Kooperation mit den des Bereichs der dänischen Malerei des späten 18. und 19. Jahrhunderts angesiedelt anderen Mitgliedern der Forschergruppe und dem Pommerschen Landesmuseum Greifswald.
  • Die Vorlage eines Exposés von etwa zwei bis drei Seiten als konkretes Forschungsvorhaben plus eines Arbeitsplanes wird erbeten.

Die Universität Greifswald will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen anderer Nationalitäten oder mit Migrationshintergrund begrüßen wir ausdrücklich.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (mit Lebenslauf, Zeugniskopien, ein Exposé inklusive eines Zeitplans) richten Sie bitte in einer PDF-Datei (max. 10 MB) bis zum 18.04.2017 per E-Mail an:

Prof. Dr. Kilian Heck
Lehrstuhl für Kunstgeschichte
Caspar-David-Friedrich Institut
Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
cdfi.kunst.geschichte@uni-greifswald.de

Telefonische Rückfragen beim Projektleiter sind gerne möglich und können über cdfi.kunst.geschichte@uni-greifswald.de angemeldet werden. Bitte reichen Sie im Rahmen Ihrer Bewerbung ausschließlich Kopien von Zeugnissen und anderen wichtigen Dokumenten ein. Bewerbungsunterlagen können leider nicht zurückgesandt werden. Ferner können vom Land Mecklenburg-Vorpommern keine Bewerbungskosten übernommen werden.

Neuse zur Telefonumstellung

Wir bitten zu beachten, dass ab heute die neue Einwahlnummer für folgende Telefonnummer im Fachbereich Kunstgeschichte gilt:

Prof. Dr. K. Heck 03834 420 3255

Prof. Dr. G. Weilandt 03834 420 3253

Dr. M. Lissok 03834 420 3257

Dr. J. Olschewski 03834 420 3276

Öffnungszeit Sekretariat Kunstgeschichte

Am kommenden Donnserstag, den 16. 07. 2017, bleibt das Sekretariat der Kunstgeschichte wegen einer dienstlichen Veranstaltung geschlossen.

Dringende Anfragen können in der Zeit per E-Mail an das Sekretariat gerichtet werden.

Neue Telefonnummern

Zu Zeit wird die Telefonanlage der Universität erneuert. Im Zuge dessen wird auch die Einwahlnummer geändert: ab dem 01.04.2017 ist die 420 statt der 86 zu wählen.

Die neue Einwahlnummer gilt bereits für alle erneuerten Telefone. Dies betrifft auch den Fachbereich Kunstgeschichte, so dass ab sofort das Sekretariat und die Mediathek unter den folgenden Telefonnummern zu erreichen sind:

Sekretariat: 03834 420 3251

Mediathek: 03834 420 3256

Die übrigen Telefonnummern des Fachbereichs werden im Laufe des Monats März umgestellt.

THEORIA-Förderung für den Fachbereich Kunstgeschichte

Im Rahmen des THEORIA-Wettbewerbs konnten sich zehn Beiträge von der Universität Greifswald durchsetzen zu denen unter anderem das Verbundprojekt „Die Malerei der Romantik in Nordeuropa in ihren transkulturellen Bezügen und Rezeptionen“ unter der Gesamtkoordination von Herrn Prof. Dr. Kilian Heck gehört.

Gefördert werden ein Promotions- und ein Postdoc-Projekt sowie ein Professorenstipendium. Im Promotionsprojekt wird  die Sammlung Müller im Pommerschen Landesmuseum erforscht. Das Postdoc-Projekt beschäftigt sich mit der Künstlerkolonie Schwaan und dem Einfluss  des Landschaftsmalers und Kunstlehrers Theodor Hagen auf die Schwaaner Malergemeinschaft. Kooperationspartner ist hier die Stadt Schwaan. Prof. Hecks Professorenstipendium zeichnet die transnationalen Verbindungen zwischen Malern der Romantik nach und mündet in einer Monographie. Hierzu sind Forschungsaufenthalte in Kopenhagen, Oslo und London geplant.

24. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Greifswald, 12. – 15. Oktober 2016

Raum – Künste: Intermediale Kontexte historischer Architektur und ihrer Ausstattung

Historische Architektur ist ohne ihre Ausstattung nicht zu denken. Die Gebäude, gleichgültig ob sakral oder profan, schufen den unverzichtbaren Rahmen für Werke der Malerei, Skulptur und anderer künstlerischer Medien. Diese fügen sich dem zugewiesenen Ort innerhalb der Bauten ein, erfüllen dort ihre Funktionen, entfalten auch ihre ästhetische Wirkung. Die Kunstwerke sind nuflyer-bearbeitet-2r dann voll zu verstehen, wenn man sie als Teil eines architektonischen Ganzen begreift, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Dasselbe gilt auch für die Bauten selbst, die sich in eine stadträumliche oder landschaftliche Umgebung harmonisch einfügen oder aber mit ihr in Konflikt stehen und sich bewusst von ihr distanzieren. Der originale topographische Kontext ist heute allerdings häufig zerstört. Dadurch haben die Bauten und ihre Ausstattung ihre gleichsam natürliche Umgebung verloren, werden ort- und partiell sinnlos. Deshalb gehört es zu den grundlegenden Aufgaben einer historisch und am Objekt orientierten Kunstgeschichte, sich mit den intermedialen Kontexten historischer Architektur zu beschäftigen. Dies gilt gerade auch für die von den kriegerischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts besonders betroffenen Regionen des gemeinsamen kulturellen Erbes von Polen und Deutschen, die im Fokus der Interessen des Arbeitskreises stehen. Die Greifswalder Tagung versammelt Beiträge zum Thema Raum-Künste aus der Zeit vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Organisiert vom Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald

Die Geschichte der Stettiner Juden vor und nach 1945 – dreitägige deutsch-polnische Studienreise für MultiplikatorInnen nach Warschau / Warszawa ins Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN

Termin: 4.-6. November 2016

Das Schicksal und die Herkunft der Stettiner Juden vor und nach 1945 waren umfassend bis vor kurzem noch weitgehend unerforscht und einer breiten Öffentlichkeit nahezu unbekannt.* Im Rahmen der Studienreise, die unter der Schirmherrschaft der Soziokulturellen Gesellschaft der Juden (Towarzystwo Społeczno-Kulturalne Żydów (TSKŻ) in Stettin / Szczecin, steht, soll das doppelte, jüdische Kulturerbe Pommerns der jungen Generation im Rahmen von Impulsvorträgen, Gruppenarbeit und Besichtigungen näher gebracht werden. Schon zuvor arbeitete das Pommersche Landesmuseum mehrfach mit dem TSKŻ und seiner Leiterin Frau Róża Król zusammen. Mit Dr. des. Achim Wörn konnte ein ausgesprochener Kenner des jüdischen Stettin für die Exkursionsleitung gewonnen werden.

Unsere Reise beginnt inhaltlich schon auf dem Stettiner Hauptbahnhof, von wo aus wir uns auf den Spuren der in der Hafenstadt angesiedelten polnischen Juden weiter nach Osten begeben. Der Höhepunkt der Studienreise wird der Besuch im Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN sein, dem Europäischen Museum des Jahres 2016. Dort blicken wir in die Depots und in die Ausstellung und lernen mehr über die Kultur und Geschichte der jüdischen Nachkriegsbevölkerung Stettins sowie ihre Herkunftsgemeinden, die sich über das ganze Vorkriegsterritorium Polens erstreckten. Anschließend erkunden wir jüdische Spuren in der Stadt, besichtigen den jüdischen Friedhof und die Synagoge. Durch Gespräche, Vorträge und die Berührung mit der jüdischen Kultur Warschaus wird das Thema in einem breiteren, kulturhistorischen Kontext erlebbar.

Exkursionsleitung: Dr. des. Achim Wörn

Sprachen: deutsch und polnisch

Teilnehmerbeitrag: 40 EUR – incl. Übernachtung und Frühstück, Transfer

Unterkunft in Mehrbettzimmern.

 

Ablauf:

Freitag 4. November

Gemeinsame Anreise der Gruppe mit Bus und Bahn ab Greifswald/Pasewalk und Stettin

Ankunft in Warschau und Bezug der Zimmer im Hostel

Geführter Stadtspaziergang

Gemeinsames Abendessen

 

Samstag 5. November

Besuch und Führung im Museum der Geschichte der Polnischen Juden POLIN

Abend zum Selbststudium

 

Sonntag 6. November

Besichtigung des jüdischen Friedhofs

Abfahrt nach Stettin und Greifswald/Pasewalk

 

 

Organisation und Information:

Dorota Makrutzki

Pommersches Landemuseum

Rakower Straße 9

17489 Greifswald

Tel.: 03834-83 12 16

 

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 3. Oktober unter:

kulturreferat@pommersches-landemuseum.de

oder telefonisch unter: (03834) 831216

 

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Änderungen im Programm sind möglich.

Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg in Kooperation mit der TSKŻ. Gefördert durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien.

 

* Die jüdische Gemeinde der Provinz Pommern mit ihrer Hauptstadt Stettin – eine der im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung kleinsten im Deutschen Reich – ereilte ein besonders tragisches Schicksal: Auf Anordnung des Gauleiters Schwede-Coburg wurden bereits im Februar 1940 als erste überhaupt ca. 1.100 Stettiner Juden in das Generalgouvernement deportiert. Die meisten davon wurden später im Rahmen der „Aktion Reinhardt“ ermordet. Bei Kriegsende lebten nur noch wenige deutsche Juden in Stettin. Die Überlebenden sahen sich aufgrund der sich ändernden politischen Lage aber schon bald gezwungen, die Stadt in Richtung Westen zu verlassen. Nach Kriegsende stellte Stettin neben Breslau und Niederschlesien schließlich das zweite Zentrum der Ansiedlung „repatriierter“ polnischer Juden dar. Sie stammten ursprünglich aus dem zwischen 1939 und 1941 im Zuge des Hitler-Stalin-Pakts sowjetisch besetzten Gebieten Ostpolens oder waren dorthin aus den von den Deutschen kontrollierten Landesteilen geflohen. Von den sowjetischen Behörden waren viele von ihnen als politisch missliebige Personen ins Innere der Sowjetunion deportiert worden, während sich andere auf der Suche nach Arbeit freiwillig in die sowjetischen Industriereviere begeben hatten. Im Frühjahr 1946 wurden in Stettin etwa 28.000 polnische Juden angesiedelt, die den Krieg in der Sowjetunion überlebt hatten. In der Folgezeit entwickelte sich ein vielfältiges soziales und kulturelles jüdisches Leben in der Hafenstadt, zudem nahmen zahlreiche jüdische Institutionen ihre Arbeit auf. Wegen der schwierigen Lebensbedingungen, der schmerzhaften Konfrontation mit dem Verlust der Angehörigen im Holocaust und des massiven polnischen Nachkriegsantisemitismus emigrierte die Mehrheit der Juden bereits in den ersten Monaten nach der Ansiedlung. Im Jahr 1950 zählte die Stadt noch etwa 4.000 jüdische Einwohner. Jedoch war die kulturelle und soziale Autonomie der jüdischen Bevölkerung bis dahin aufgrund der fortschreitenden Stalinisierung des Landes weitgehend zum Erliegen gekommen. Die antisemitischen Kampagnen in den Jahren 1956/57 und insbesondere 1968 führten dazu, dass die meisten der verblieben (und oftmals stark assimilierten) Juden ihr Heimatland ebenfalls verließen. Die jüdischen Spuren in Stettin wurden weitgehend verwischt und die Teilhabe dieser Bevölkerungsgruppe am gesellschaftlichen Leben geriet in Vergessenheit. Erst nach 1989 wurde das jüdische Stettin allmählich wiederentdeckt.

Vortrag am 6. Juli 2016: Thor Mednick (Toledo), Down in the North: The Baltic Presence at Turn-of-the-Century Skagen

Baltic Borderlands

Lectures: Between the Lines: Borders, Symbolism, Lines  (Spring 2016)

6. Juli 2016, 18.00 Uhr c. t.

Down in the North: The Baltic Presence at Turn-of-the-Century Skagen

Vortrag von Thor Mednick (Toledo)

Rubenowstr. 1, Audimax, HS 4

Tagung: Chorgestühle und ihre Werkstätten, 23.-26. Juni 2016

Chorgestühl Tagung Jui 2016Misericordia Interrnational Colloquium 2016

Chorgestühle und ihre Werkstätten, 23.-26. Juni 2016 – Choir stalls and their workshops

23. Juni bis 26. Juni 2016

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Konferenzsaal im Hauptgebäude

Eine Veranstaltung der Misericordia Interrnational und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Organisiert von Gerhard Weilandt, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, und Anja Seliger, Humboldt-Uni zu Berlin

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Donnerstag, 26. Mai 2016 • 18:00 Uhr

Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Von künstlerischen Umorientierungen einer Kirche

Professor em. Dr. Werner Stegmaier, Greifswald

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der interdisziplinären Fachtagung „Licht – Mitte – Raum. Die Arbeiten des Bildhauers Hans Kock im Greifswalder Dom 1982 bis 1989”
 

Moderation: Professor Dr. Dr. Holger Zaborowski

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Caspar David Friedrich und Carl Blechen. Die Hoffnungsperspektive in der Natur, Vortrag von Professor Dr. Helmut Börsch-Supan

Montag, 13. Juni 2016 • 18.30 Uhr

Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Caspar David Friedrich und Carl Blechen. Die Hoffnungsperspektive in der Natur

Professor Dr. Helmut Börsch-Supan

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Caspar-David-Friedrich-Vorlesung

Moderation: Professor Dr. Kilian Heck

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Erstausstrahlung des Dokumentationsdramas “Unsere Geschichte – Ostpreußens vergessene Schlösser”

NDR-Fernsehen

Mittwoch, 25. Mai 2016, 21:00 bis 21:45 Uhr
Donnerstag, 26. Mai 2016, 06:35 bis 07:20 Uhr
Samstag, 04. Juni 2016, 11:30 bis 12:15 Uhr

Der Film dokumentiert das Projekt von Wissenschaftlern aus Deutschland, Polen und Russland zu Denkmälern und Monumenten, die 1945 und später im Gebiet des ehemaligen Ostpreußens zerstört wurden. An diesem Projekt ist unser Fachbereich beteiligt.

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„So ist die Seele wie die Hand.“ Rembrandts Gemälde „Aristoteles betrachtet die Büste des Homer“ in neuer Deutung, Vortrag von Professor Dr. Jürgen Müller

Dienstag, 31. Mai • 18.00 Uhr

Audi max, Hörsaal 2

„So ist die Seele wie die Hand.“ Rembrandts Gemälde „Aristoteles betrachtet die Büste des Homer“ in neuer Deutung

Vortrag von Proessor Dr. Jürgen Müller, Fellow am Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Moderation: Professor Dr. Kilian Heck

Rembrandts Gemälde „Aristoteles betrachtet die Büste des Homer“ aus dem Jahre 1653 gehört zu seinen prominentesten Spätwerken. Das heute in New York aufbewahrte Gemälde stellt eines der wenigen Werke dar, das von einem italienischen Sammler in Auftrag gegeben wurde. Julius Held interpretierte das Bild als Ausdruck einer kreativen Melancholie und sah in ihm eine Art Reflexionsbild, bei dem das Abwägen zwischen irdischen und ideellen Werten das eigentliche Thema der Erzählung bildet. Zuletzt wurden Zweifel an dieser Deutung geäußert und gefragt, ob es sich bei dem dargestellten Mann nicht um Apelles, den Hofmaler Alexanders des Großen handeln könnte. Im Unterschied zu den bestehenden Deutungen versucht der Vortragende stärker die kunsttheoretische Problematik des Bildes herauszuarbeiten. Wie bestimmt Rembrandt das Verhältnis von Skulptur und Malerei und wie verhält es sich zu Aristoteles’ Überlegungen zur Kunst und zu dessen in den antiken Quellen beschriebenem Leben? Das Referat dauert sechzig Minuten.
 

Dr. Jürgen Müller ist Professor für Kunstgeschichte an der TU Dresden. Studium der Kunstgeschichte in Bochum, Münster, Paris, Pisa und Amsterdam. Gastprofessuren führten ihn nach Marburg, Bordeaux Paris und Berlin. Seit dem WS 2002 hat der den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte in Dresden inne. Im Jahre 2006 war er Forschungsprofessor an der Bibliotheca Hertziana in Rom, 2009 Senior Fellow am IKKM in Weimar und aktuell am Kruppkolleg in Greifswald. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Kunst der frühen Neuzeit, die Fotografie und der Film. 2015 erschien eine Monographie zu Rembrandt unter dem Titel „Der sokratische Künstler. Studien zu Rembrandts Nachtwache“ im niederländischen Brill Verlag.